Scheidung &
Trennung
Spezialisierte Beratung in Scheidung, Kinderbelangen, Vermögensschutz und modernem Familienrecht.
Sie stehen vor einer Trennung oder Scheidung.
Eine Trennung in der Schweiz wirft viele Rechtsfragen gleichzeitig auf: das anwendbare Recht, die Aufteilung von Vermögen und Vorsorge sowie die Regelung für gemeinsame Kinder, etc. Diese werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten relevant — wer sie in der falschen Reihenfolge angeht, verschenkt Positionen, die sich später nicht mehr zurückholen lassen.
Wir helfen Ihnen, sie in der richtigen Reihenfolge zu klären: zuerst Sicherheit und Strategie, dann Vermögen, dann die dauerhafte Regelung. Sie sprechen dabei durchgehend mit demselben Anwalt — nicht mit wechselnden Sachbearbeitern.
Wie wir Sie begleiten
Familienrecht ist kein Nebengebiet unserer Kanzlei — es ist das Einzige, was wir tun. Wir machen seit je nur Familienrecht und sind hoch spezialisiert.
Das bedeutet für Sie: keine anonyme Grosskanzlei mit wechselndem Personal und viel Delegierung, sondern persönliche, enge Begleitung durch den Anwalt, der Ihren Fall von der ersten Minute bis zum Urteil kennt.
Jeder Fall beginnt mit einer Strategie, nicht mit einem Schriftsatz. Wo eine einvernehmliche Lösung möglich ist, suchen wir sie — sie ist schneller, günstiger und schont die Beziehung zu gemeinsamen Kindern. Wo es nötig ist, kämpfen wir. An Ihrer Seite, gemeinsam, auf Augenhöhe.
Eine Trennung ist selten nur ein juristisches Problem. Deshalb arbeiten wir, wo Ihr Fall es verlangt, zusammen mit Privatdetektiven, Finanzplanern, Psychologen und Kommunikationsspezialisten — koordiniert und diskret. Sie haben einen Ansprechpartner; das Netzwerk bleibt im Hintergrund.
Diskretion ist dabei keine Floskel, sondern die Grundlage von Vertrauen — gerade bei vermögenden und öffentlich bekannten Mandanten. Und wenn es schnell gehen muss, etwa bei drohender Kindesentführung, häuslicher Gewalt oder dem Verschieben von Vermögen, agieren wir unmittelbar.
Die Kanzlei ist in der deutschen und französischen Schweiz aktiv und arbeitet bei grenzüberschreitenden Mandaten mit Partnerkanzleien in mehr als 80 Ländern weltweit zusammen.
In welcher Situation
befinden Sie sich?
Die ersten Schritte verstehen. Bevor etwas eingereicht wird, zählt die Vorbereitung: Welche Unterlagen sichern Sie jetzt? Was dürfen Sie kommunizieren, was nicht? Der richtige Zeitpunkt entscheidet oft über das Ergebnis.
Ehelicher Wohnsitz nach Trennung. Wer darf vorläufig in der gemeinsamen Wohnung bleiben? Das Gericht kann die Nutzung im Eheschutz zuweisen — unabhängig davon, wem sie gehört.
Güterrecht, Pensionskasse, Errungenschaft, Unternehmensanteile, Trusts: Hier entscheidet die Substanz. Gerade bei internationalem Vermögen lohnt sich frühe, präzise Arbeit
Berechnung, Höhe, Dauer Kindesunterhalt und nachehelicher Unterhalt (Art. 125 ZGB) folgen klaren, aber auslegungsbedürftigen Regeln. Die Höhe hängt u.a. von Einkommen, Betreuung und Lebensstandard ab.
Obhut, Besuchsrecht, Sorge. Gemeinsame elterliche Sorge ist seit 2014 der Regelfall. Entscheidend ist, wie Obhut, Betreuungsmodell und Besuchsrecht praktisch geregelt werden — Väter und Mütter gleichberechtigt.
Auslandsbezug. Welche Gerichte sind zuständig, welches Recht gilt, wie wird ein Urteil später vollstreckt? In der Schweiz richtet sich die Zuständigkeit nach dem IPRG und einschlägigen internationalen Abkommen. Auf der europäischen Seite spielt die EU-Verordnung Brüssel IIb eine Rolle. Wer hier zuerst und am richtigen Ort handelt, hat einen messbaren Vorteil.

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Häufige Fragen zu Scheidung in Genf
Eine einvernehmliche Scheidung auf gemeinsames Begehren dauert in einfachen Fällen oft zwei bis drei Jahre oder mehr ab Einreichung. Ist strittig, wer die Kinder betreut oder wie das Vermögen geteilt wird, vergehen schnell ein bis zwei Jahre oder mehr. Internationale Fälle mit Vermögen in mehreren Ländern dauern in der Regel länger. Eine realistische Einschätzung für Ihren Fall geben wir Ihnen im Erstgespräch.
Oft besteht ein Wahlrecht. Massgeblich ist meist der gewöhnliche Aufenthalt, nicht die Staatsangehörigkeit oder der Ort der Heirat. Wer in Genf wohnt, kann das Verfahren in der Regel hier führen. Welches Land für Sie günstiger ist, hängt von Unterhalt, Güterrecht und Vorsorge ab — die Unterschiede zwischen Schweizer und deutschem Recht sind erheblich. Diese Weichenstellung sollte fallen, bevor etwas eingereicht wird.
Die Gesamtkosten hängen vor allem davon ab, ob Sie sich einigen oder streiten: Eine einvernehmliche Scheidung auf gemeinsames Begehren ist deutlich günstiger als ein strittiges Verfahren mit Gutachten und mehreren Verhandlungen. Hinzu kommen Gerichtskosten, die sich nach Streitwert und Kanton richten. Nach einem ersten Gespräch erhalten Sie eine transparente Einschätzung des zu erwartenden Aufwands — ohne versteckte Posten.
Die während der Ehe angesparten Guthaben der beruflichen Vorsorge (2. Säule) werden bei einer Scheidung grundsätzlich hälftig geteilt — unabhängig davon, wer wie viel eingezahlt hat. Die genau Berechnung gilt seit der Reform des Vorsorgeausgleichs 2017. Bei internationalen Konstellationen mit ausländischen Pensionsansprüchen wird es komplexer; dann prüfen wir, wie Schweizer und ausländische Vorsorge zusammenspielen.
Seit 2014 ist die gemeinsame elterliche Sorge in der Schweiz der Regelfall — auch nach der Scheidung. Entscheidend ist nicht, wer „gewinnt", sondern wie Obhut und Betreuung praktisch geregelt werden. Väter haben dieselben Rechte wie Mütter. Bei einer einvernehmlichen Scheidung halten Sie die Betreuung in einer Vereinbarung fest, die das Gericht am Kindeswohl misst.