Anlässlich der neuen Genfer Gesetzgebung, die Richter dazu anhält, in Familienrechtsstreitigkeiten vermehrt auf Mediation zu setzen, bezieht Josef Alkatout in der Tribune de Genève kritisch Stellung. Während Mediation oft als schnelle, kosten- und nervenschonende Alternative gepriesen wird, beleuchtet er die potenziellen Fallstricke dieser Praxis. Insbesondere in komplexen oder stark umstrittenen Fällen – etwa bei verdeckten Vermögenswerten oder deutlichem Machtungleichgewicht – garantiert ein bloßer Kompromiss nicht zwingend ein gerechtes Ergebnis. Der Beitrag unterstreicht, dass eine Mediation die fundierte juristische Beratung und die ordentliche Rechtsprechung keineswegs blind ersetzen kann.
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Familienrecht: Kritischer Blick auf die Mediation im Scheidungsverfahren

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